Sophia Elisabeth Gerber Zitate
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Philosophen sind wie Riechsalz, deren Aufgabe es ist, den Menschen aus seinem geistigen Tiefschlaf zu erwecken, wobei sie nicht immer angenehm sind.
Philosophische Werke sind wie Landkarten, die in ausweglosen Situationen Orientierung bieten. Man muß sie nur lesen können.
Pseudophilosophie: recycelter Gedankenabfall.
Philosophen sind wie Motten, die ums Licht fliegen.
Beichtstuhl: stiller Ort, an dem man seine inneren Exkremente entleeren kann.
Manche Philosophen sind wie Pokerspieler: Sie bluffen mit großen Worten, um sich nicht in ihre schlechten Karten schauen zu lassen.
Philosophen sind wie Bowlingspieler, die Fragen gezielt ins Rollen bringen und versuchen, vermeintlich Feststehendes umzustoßen.
Pessimistische Philosophen à la Schopenhauer & Co. sind wie Staubsauger: sie nehmen den Dreck der Welt in sich auf, halten ihn auf Papier fest und entleeren ihn schließlich beim Leser.
Philosophen sind wie Leuchttürme: In geistigen Unwettern weisen sie die Richtung.
Philosophen sind Menschen, die sich aufs Glatteis wagen.
Philosophische Werke sind wie Austern: Man muss erst ihre harte Schale knacken, um die kostbaren Perlen der Weisheit genießen zu können.
Philosophieren bedeutet, die Brille, durch die man die Welt betrachtet, zu putzen und eine neue, klare Sicht auf die Dinge zu gewinnen.
Quartett: Wittgensteins Theorie der Familienähnlichkeit für Kinder.
Philosophen sind wie Schneemänner: Kalte Zweifel lassen sie erstarren, erleuchtende, warme Gedanken hingegen dahinschmelzen.
Philosophen sind wie Architekten: Sie entwerfen die tollsten Konstruktionen, deren praktische Umsetzung sie jedoch anderen überlassen.
Philosophieren ist wie guter Sex: tiefes Eindringen in die Materie führt zu geistiger Befruchtung und mentalen Höhepunkten.
Philosophen sind wie Quartettspieler: durch gezieltes Fragen bringen sie bald das Chaos der Welt in geordnete Kategorien.
Philosophische Gedanken sind wie Kugelfische, die nur richtig zubereitet ein Genuss sind. Ansonsten besteht geistige Vergiftungsgefahr.
Philosophen sind wie Tankwarte, die die Menschen mit ihren Gedanken erfüllen und antreiben wollen.
Skeptizismus: Zweifeln bis zur Verzweiflung.
Philosophen würden wohl bei Quizshows à la Jauch, Pilawa & Co. versagen, weil sie unmöglich eine Frage in vorgegebenen Kategorien beantworten könnten. Sie würden den Moderator eher zur Weißglut treiben und die Sendezeit sprengen, denn auf jede Frage würden sie mit mehreren Gegenfragen reagieren.
Philosophische Gedanken sind wie Brühwürfel, die man erst aufweichen muß, bevor sie genießbar sind.
Manche Philosophen sind wie Pyromanen, die ihr Pulver im bunten Feuerwerk der Worte verschießen. Übrig bleiben nur Rauch und Asche.
Mit der Philosophie ist das wie mit dem Essen: Bei zuviel kann einem schlecht werden, bei zuwenig riskiert man, zu verhungern.
Philosophieren: permanente Kopfschwangerschaft.
Philosophen sind wie Nußknacker: Sie zerbrechen die Schale der Dinge, um ihren Kern zu entblößen.
Philosophen sind wie Memoryspieler: nach Poppers Trial-and-error-Methode machen sie sich Schritt für Schritt ein Bild von der Welt.
Philosophieren ist wie Karussellfahren: bei einem zu schnellen Kreisen um die Dinge kann einem schwindlig werden.
Philosophen sind wie Kinder, die mehr Fragen als Antworten haben.
Philosophen sind wie Seemänner, die die Fragewellen anfangs krank machen. Doch mit der Erfahrung wissen sie auch hohem Wellengang standzuhalten.
Skeptizismus: zweifelhafter Zweifel an allem.
Philosophieren: Kurzurlaub vom Alltag der Banalitäten zur geistigen Regeneration.
Philosophen sind wie Hütchenspieler: Sie schieben Antworten so lange vor sich her, bis sie sie aus den Augen verlieren.
Philosophen sind wie Inseln: Einsam im Meer der Ungewissheiten. Hoffnung für Ertrinkende.
Philosophen sind wie Taucher, die den Dingen auf den Grund gehen.
Philosophische Werke sind wie Ostereier aus Bitterschokolade: Man muß sich erst durch ihre herbe Hülle beißen, um die Überraschung zu finden.
Philosophen sind wie Maulwürfe, die oft im Dunkeln tappend neue Wege unter der Weltoberfläche suchen.
Auch philosophische Gedankenblitze können gefährlich sein.
Philosophische Gedanken sind wie ein guter Wein. In Maßen genossen wirken sie anregend. Bei einer Überdosis hingegen kann einem schnell schlecht werden.
Philosophen sind wie Murmelspieler: mit einer Frage die anderen anstoßend nähern sie sich dem Ziel.
Philosophen sind wie Bungee-Jumper, die sich in tiefe Abgründe stürzen, auch auf die Gefahr hin, daß das Band der letzten Sicherheiten reißt.
Philosophen sind wie Durstige vor einem vollen Glas: sie bleiben nie beim Rand stehen, sondern dringen immer zum Boden vor.
Philosophie: Nervennahrung.
Philosophen sind wie der Weihnachtsmann: Sie bringen den Menschen die schönsten Geschenke wie Wahrheit, Vernunft und Sinn, doch keiner glaubt an sie.
Manche Philosophen sind wie der Osterhase: Sie verstecken ihre Weisheiten so gut im Wortdickicht, dass sie niemand mehr finden kann.
Philosophen sind wie Rasenmäher: Sie versuchen, das immer wieder hartnäckig nachwachsende geistige Unkraut zu beseitigen.
Philosophie: keine Collage.
Quartett: Platons Lehre der Ideen und Abbilder für Kinder.
Pessimisten sind wie schlechte Boxer, für die das ganze Leben wie ein Schlag ins Gesicht ist und die deshalb immer schwarzsehen.
Die Philosophie ist eine Edelhure, deren nackte Wahrheit ihren Preis hat.